20. Oktober 2021
Autohaus

Aufregende Einrichtung in Autohäusern

Anders als in der Werbung, in der uns ungefragt Produkte vorgestellt werden, die unser Bedürfnis anregen sollen, sie kaufen zu wollen, verhält es sich beim Betreten eines Autohauses. Die Wahl, mit welcher Marke das Auto zukünftig ausgeführt wird, ist schon getroffen. Geländegängige PS Boliden stehen vorzugsweise in Schräglage auf Holzgerüste, Cabriolets zeigen ihre offenen Dächer, Combis ihre geöffneten Heckklappen und bei den SUV’s glänzen die kleinen silbernen Kugeln der Anhängerkupplungen, die nach dem Kauf wieder abgeschraubt werden, weil sie eigentlich nie benutzt werden.

Der Showroom

Wenn die Sonne über der großen Glaskuppel erscheint, erstrahlen die Fahrzeuge in den edelsten Farben. Der rutschfeste, blaue Vinylboden ist unverzichtbar geworden. Wenn es schon Kühlschränke mit BluPerformance zu kaufen gibt, High Tec Produkte mit Blu Innovation beworben werden, darf Blu Motion auf dem Automobilsektor auch nicht fehlen. Das Blau von heute ist das Grün von gestern. Neben jedem zum Kauf angebotenen Fahrzeug steht eine gläserne Vitrine. In ihr befinden sich kleine Spielzeugmodelle des Originals, einige sogar mit Fernsteuerung, Schlüsselanhänger mit silbernen Anhängern, Schals, Hemden, Krawatten und Manschettenknöpfe mit dem Logo des Autobauers. Neben jedem Fahrzeug befindet sich ein Plexiglas Prospekthalter in Bauchnabelhöhe. Der Prospekt gibt Auskunft darüber, in welchen Variationen der PKW zu erwerben ist, ob mit Schaltgetriebe, Automatik oder mit vier Türen. Ein DIN A4 großes Preisschild gibt Auskunft darüber, mit welchen Zubehörteilen das dort stehende Auto ausgestattet wurde um den endgültigen Verkaufspreis zu rechtfertigen. Sobald die kleinste Wolke die Sonne verdunkelt, beginnt der Raum zu strahlen. Sowohl von der Decke als auch vom Boden nehmen Batterien von Strahlern ihre Tätigkeit auf, die den Raum derart beleuchten, als ob der Vollmond über dem Autohaus stünde.

Der Verkäufer im Autohaus

Ganz hinten, links in der Ecke befindet sich der Schreibtisch des Verkäufers. Wie es aus der Ferne aussieht, sitzt er auf einem höhenverstellbaren Bürostuhl, denn wenn der Bauchnabel, wie es Leonardo da Vinci einmal gezeichnet hat, die Körpermitte des Menschen darstellt, müsste er mindestens 2,30m groß sein, oder aber mit den Füßen in der Luft schweben. So wie er sich jetzt gerade hinstellte, hingen seine Füße in der Luft. Bei näherer Betrachtung ist er von Rollcontainern regelrecht umzingelt worden oder hat sich selbst umzingelt. Die Büroeinrichtung und ihr Design versuchen dem Anspruch des Automobilherstellers dahingehend gerecht zu werden, dass überall auf den Freiflächen der Möbel das Logo des Herstellers angebracht wurde.

Das Büro es Autohauses

Hinten rechts im  Autohaus befindet sich ein offenes Büro, über dem ein großes Transparent hängt mit der Aufschrift – Konfigurationsbüro für unsere Kunden – Dort war gerade ein Kunde gerade dabei, sich mithilfe eines großen Bildschirmes, einer Tastatur und eines Programms sein Traumauto zusammenzustellen. Platz für den Berater ist natürlich ebenfalls sowie für den Schreibtisch, an dem Geschäfte abgeschlossen werden. Hier muss ebenfalls Platz für eine Kaffeemaschine und einen kleinen Kühlschrank sein, bestenfalls gut ausgestattet und natürlich am besten ein ganzer Kaffeevollautomat, um den Kunden rundum zu verwöhnen.

Der Mittelpunkt des Autohauses

Der Mittelpunkt des Autohauses bildet die ergonomisch geformte, kreisrunde Theke mit ihren geschwungenen Barhockern. Es gibt sie auch mit Lehne und diese hatten eine. Eine kleiner Garderobenständer mit einigen verwaisten Kleiderbügeln stand neben der Theke, die, um in ihren Kreis treten zu können, mit einer gläsernen, halbhohen Tür ausgestattet war. Die Innenausstattung der als Selbstbedienungstheke für den Kunden gedachte Kaffeebar entsprach jeder noch so großen Anforderung. Zu dem Kaffee- und Teeautomaten gesellte sich noch ein gläserner Kühlschrank, in dem sich alle gängigen Getränkearten befanden, bis auf die mit irgendeinem Alkoholgehalt. Die Gläser und Tassen mit dem Logo des Autoherstellers standen wohl geordnet in den Unterschränken. Selbst auf den kleinen Zuckerstangen für die einzelne Tasse Kaffee, auf den Minimilchkännchen und sogar auf dem Süßstoffpäckchen strahlte das Logo.

Einrichtung gemäß Ihren Kunden

Na, haben Sie Ihr Autohaus oder das letzte Autohaus was Sie besuchten wiedererkannt? Bei einem Autokauf kommt es oftmals sehr auf den ersten Eindruck an. Die Einrichtung sollte sich also in allen Bereichen an die Bedürfnisse und Wunschvorstellungen des Kunden anpassen. Vom ersten Eindruck über die stilvolle und kompetente Beratung bis hin zum angenehm bequemen Büro. Der Kunde sollte sich vom Betreten des Autohauses an wohlfühlen, um die Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen. Dementsprechend sollte nicht nur alles glänzen, sondern besonders der Ort, an dem die Verträge unterzeichnet werden bequem und ansprechend gestaltet sein. Dabei bieten sich natürlich hochwertige und ergonomische Büromöbel an, die von hoher Qualität sein sollten. Tipp: Bei gebrauchten Möbel können Sie sparen und trotzdem hochwertig einrichten. Die Qualität sollte sich bis zu den Bilderrahmen an der Wand und sogar in glänzenden und robusten Boden der gesamten Fläche widerspiegeln.

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