20. Oktober 2021
Elektromobilität 2021

Elektromobilität erobert die IAA MOBILITY 2021

Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) findet in diesem Jahr wieder in München statt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Messe werden in diesem Jahr mehr Fahrzeuge im Rahmen der Elektromobilität  ausgestellt sein, als die klassischen Autos mit Verbrennungsmotor. Die Demonstrationen rund um das Messegelände in München haben es mal wieder in die Schlagzeilen geschafft, doch eigentlich sollte die Wende in der Elektromobilität  auch einfach mal anerkannt werden. Natürlich ist der Umstieg auf Elektroautos nicht mal eben zu realisieren, aber es hat ein Umdenken bereits stattgefunden und immer mehr E-Autos stehen in den Schaufenstern der Autohäuser.

Der Hingucker: Mercedes EQA

Vom Concept-Car in die Autohäuser

Ich bin ein großer Fan von Mercedes-Benz und wir haben hier im Blog schon häufig über die bekannte Automarke geschrieben. Der Mercedes EQA ist ein Kompakt-SUV und gleichzeitig ein Elektroauto. Gerade der SUV steht häufig mit seinem Verbrennungsmotor  und seiner Größe in der Kritik. Beide Kritiken hat sich Mercedes-Benz angenommen und die Antwort mit dem Mercedes EQA geliefert. Dieses Auto hat auch eine Geschichte mit der IAA, denn es wurde dort bereits 2017 als Concept-Car vorgestellt und heute ist es endlich auf dem Markt für alle Interessenten verfügbar. Ich stehe auf Autos mit einem großen Panorama-Dach, denn so bekommen wir auf Autofahrten noch mehr von der Umgebung mit. Mit einem Elektroauto unter dem Hintern kann ich die Autofahrten in die Natur wieder bedenkenlos genießen.

Entertainment pur im Elektroauto

Die neuen Automodelle überzeugen auch immer mehr durch ausgefeilte Entertainment-Systeme. Ein 10,25″-Widescreen Display lässt uns schnell alle wichtigen Informationen lesen und wir verringern dadurch die Sicht auf das Display. Wir steuern das Auto viel über die Knöpfe des verbauten Multifunktionslenkrad und genießen den Sound unserer Playlist mit dem Surround-System.

Beeindruckende Reichweite

Mit einer rein elektrischen Reichweite von 486 Kilometern kann der Mercedes EQA große Strecken ohne Ladestopps hinlegen. Wenn Fahrten von längeren Distanzen notwendig sind, dann kann das Auto innerhalb von 30 Minuten an Schnellladesäulen vollgetankt werden. Diese Ladestopps werden bei der Reiseplanung mit dem Navigationssystem und Rekuperationssystem mit eingeplant, so dass die Ankunftzeit inklusive Ladestopps berechnet werden kann. So lässt sich sicher fahren und wir haben stets die Gewissheit, dass wir rechtzeitig die nächste Ladesäule anfahren werden. Selbstverständlich wäre ein besser ausgebautes Netz mit Ladesäulen in Deutschland noch beruhigender, doch mit dieser Reichweite schaffen wir es locker bis zur nächsten Säule.

Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h

Ich bin für das Tempolimit von 130 km/h und habe keinerlei Probleme mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, wenn dadurch eine elektrische Fahrreichweite von fast 500 Kilometern erreicht werden kann. Diese Ruhe auf den Autobahnen im Ausland kombiniert mit der Ruhe in einem Elektroauto maximiert bei mit den Fahrspaß. Die Elektromobilität passt sich diesem Konzept wunderbar an und ich möchte diesen Stress auf deutschen Autobahnen nicht länger ausgesetzt sein.

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Die Zukunft des Autos liegt in der Elektromobilität

Der Mercedes EQA zeigt, dass wir in der Entwicklung von reichweitenstarken und luxuriösen Elektroautos auf dem Vormarsch sind.  In diesem Jahr wird sich die Politik in Deutschland wahrscheinlich nach der Bundestagswahl ändern und für den Schutz unserer Erde braucht es auch einen Wandel auf den Straßen. Hier ist die Automobilindustrie gefragt und zeigt mit diesem Beispiel vorbildhaft den Weg in die richtige Richtung. Niemand will uns das Autofahren verbieten, doch wir sollen dies bewusst tun. Schon vor vielen Jahren wurde angemerkt, dass Fahrgemeinschaften das Klima schützen. Die Fans von „King of Queen“ kennen die Folge mit der Spur für Fahrgemeinschaften und wie daraus ein Geschäftsmodel wurde. In Amerika gibt es diese Spuren bereits, doch wenn wir mehr über unsere Fahrten nachdenken und diese versuchen zu minimieren und optimieren, dann braucht es nicht noch mehr Verbote und Vorschriften.

Die Förderung von Elektroautos mit einer Unterstützung von bis zu 9.000 Euro ist nur ein Schritt hin zu einer Massentauglichkeit der Elektromobilität. Die Autos kosten natürlich Geld, aber neben der Förderung gibt es auch günstige Finanzierungen, denn es ist definitiv eine Investition in eine saubere Zukunft.

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