Warum alle 2 Jahre zum TÜV? Die typischen Verschleißteile.

Was bedeutet TÜV?

Der TÜV, also der Technische Überwachungsverein, ist eine technische Prüforganisation, die sich vorrangig mit der Durchführung von Sicherheitskontrollen befasst. Die bekannteste Tätigkeit dabei ist sicher die regelmäßige Hauptuntersuchung von Kraftfahrzeugen, die auf der Grundlage staatlicher Gesetze durchgeführt wird. Eine weitere Prüfgesellschaft ist der DEKRA, der Deutsche Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein.

Die Hauptuntersuchung von Kraftfahrzeugen

Grundsätzlich dient diese Hauptuntersuchung (HU) der Überprüfung des vorschriftsmäßigen Zustandes eines Autos. Dazu gehören primär alle wichtigen und sicherheitsrelevanten Komponenten eines Fahrzeuges. Weiterhin wurde 1985 die Abgassonderuntersuchung (ASU) eingeführt, bei der der Schadstoffausstoß der Benzinmotoren geprüft wurde. Ab 1993 wurden dann Benzin- und Dieselfahrzeuge gleichermaßen kontrolliert und seit 2010 ist diese Abgasuntersuchung (AU) ein Bestandteil der Hauptuntersuchungen von Kraftfahrzeugen. Die aktuellen Intervalle einer HU liegen für einem PKW bei zwei Jahren, wobei die erste Untersuchung für einen Neuwagen erst nach drei Jahren fällig ist.

Der TÜV aus Sicht der Autobesitzer

In der Regel freut sich kein Autofahrer auf die anstehenden TÜV-Termine, denn sie kosten Zeit und Geld. Außerdem steigen üblicherweise mit zunehmendem Alter des Wagens auch die Reparaturkosten. Meistens bringt man sein Fahrzeug vorher in die Werkstatt, um die TÜV-relevanten Punkte zu checken und beauftragt die Erledigung der HU gleich mit. Das kostet natürlich nochmals ein paar Euro zusätzlich, aber spart auch viel Zeit. Letztendlich ist der Autobesitzer dann aber froh, wenn er seinen fahrbaren Untersatz in einem verkehrstauglichen Zustand und mit frischer TÜV-Plakette wieder abholen kann.

Der Sinn der Hauptuntersuchungen

Die Hauptgründe der vorgeschriebenen TÜV-Untersuchungen liegen natürlich auf der Hand. Sicherheit steht im Straßenverkehr an erster Stelle und das gilt für die Insassen eines Fahrzeuges gleichermaßen, wie auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Neben dem vorschriftsmäßigen Führen eines Personenwagens ist ebenfalls der korrekte technische Zustand des Autos erforderlich, um unfallfrei sein Ziel zu erreichen. Weiterhin ist auch jeder Fahrzeugbesitzer grundsätzlich für die Verkehrstauglichkeit seines Wagens verantwortlich und riskiert bei eklatanten Mängeln hohe Bußgelder und bei einem Unfall reduzierte Versicherungsleistungen. Ebenfalls beeinflusst jede Autofahrt durch die CO-Emissionen die Umwelt ohnehin negativ und ein falsch eingestellter Motor produziert noch mehr Schadstoffe.

Das Auto und seine Verschleißteile

So wie bei allen Lebewesen machen sich mit zunehmendem Alter auch bei den Kraftfahrzeugen Verschleißerscheinungen bemerkbar. In den meisten Fällen ist das auf mechanischen Abrieb, aber auch auf chemische und andere physikalische Kräfte zurückzuführen. Dieser Umstand bildet somit auch den Haupthintergrund von Werkstattinspektionen und der regelmäßigen TÜV-Untersuchung. Zu den wichtigsten Verschleißteilen an einem Auto gehören die Reifen (Profiltiefe) und Radlager, die Bremsbeläge, alle Metallteile (Korrosion, Risse), Stoßdämpfer, Zündkerzen, Lampen sowie Dichtungen aller Art.

Bildquelle: Pixabay-User delphinmedia 

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